Orchidee
Haus

Orchideen Pflege im Winter

Orchideen erfreuen uns (meist) einmal im Jahr immer wieder mit ihren wunderschönen Blüten, häufig sogar mehrere Wochen lang. Eigentlich ist bei der Pflege der Pflanzen, die auf der Fensterbank eine schöne Zierde bieten, nur wenig zu beachten, einige grundsätzliche Regeln sorgen jedoch dafür, dass Orchideen auch nach einer Ruhepause wieder wunderschön blühen. Nun haben wir Winter und wollen näher beleuchten, wie viel Pflege die Pflanze in dieser Zeit benötigt.

Was ist zu beachten?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass sehr viele Gattungen und Arten von Orchideen existieren. Nicht alle Arten sind bei uns im Handel erhältlich. Die eigentliche Heimat der tropischen Pflanzen befindet sich in den Tropen und Subtropen. Dort sind viele Arten zu Hause. Südamerika und Asien sind die Regionen mit den meisten Orchideenarten. Orchideen findet Ihr auch in anderen Ländern. Sogar in Deutschland gibt es einige wild wachsende Arten. Der Frauenschuh und das Knabenkraut sind zwei Vertreter der bei uns wachsenden Orchideenarten.

Der Winter kommt – Winterruhe bei Orchideen

Häufig legen Orchideen im Winter eine Ruhepause ein. In dieser Zeit bilden sich keine Blüten. Die Ruhepause dauert mehrere Monate an. Während der Pause solltet Ihr die Zierpflanzen nur sehr sparsam gießen. Einmaliges Gießen pro Woche genügt den Pflanzen im Winter. Günstig wirkt sich in der Zeit für Eure Orchideen ein kühler Standort aus. Die Umgebungstemperatur sollte um einige Grad niedriger liegen als in der Sommer – beziehungsweise während der Blütezeit. In der Ruhephase verlieren Orchideen mitunter ihre Blätter. Das muss kein Grund zu Sorge sein, entfernt einfach die gelben Blätter. Ihr solltet jedoch darauf achten, keine grünen Blätter abzuschneiden.

Angebote in Fachgeschäften

In den Blumenläden und Fachgeschäften könnt Ihr meist Pflanzen der Gattung Phalenopsis kaufen. Die Phalenopsis hat sich in ihren Pflegeansprüchen unseren klimatischen Bedingungen weitgehend angepasst. Zu verdanken hat sie die Anpassung auch umfangreichen Kreuzungen. Dennoch ist die kalte Jahreszeit auch für diese Pflanzen keine leichte Zeit. Lichtmangel und Kälte mögen Orchideen nämlich gar nicht. Daher solltet Ihr unbedingt auf einen hellen Standort der Zierpflanzen achten und sie vor Zugluft und Kälte schützen. Eine Fensterbank mögen Orchideen im Winter am liebsten. Das Fenster sollte idealerweise nicht zum Lüften verwendet werden. Die Gattung Phalenopsis befindet sich im Winter in keiner direkten Ruhezeit.

Der richtige Standort

Hat Eure Orchidee im Winter den richtigen Standort gefunden und wird sie weitgehend in Ruhe gelassen, dann erfreut Sie Euch zu Beginn des Frühlings ganz sicher wieder mit ihren prachtvollen Blüten. Viel Spaß dabei!

Hausbau im Winter
Haus

Hausbau im Winter

Was früher als unmöglich galt, ist heutzutage durchaus möglich. Die Rede ist vom Hausbau im Winter. Früher wurden Rohbauten während der kalten Jahreszeit immer stehen gelassen. Aufgrund der laufenden Weiterentwicklungen von Baustoffen und der Technik, ist es ebenso im Winter auch machbar, ein Haus zu bauen. Allerdings müssen einige besondere Baumaßnahmen in der kalten Jahreszeit beachtet werden. Nicht immer kann im Winter am Haus gearbeitet werden, oder es ist nur unter einem erhöhten finanziellen bzw. zeitlichen Aufwand möglich. Nachfolgend findet ihr einige Ratschläge für einen möglichen Hausbau im Winter.

Einpaar wertvolle Tipps für den Hausbau im Winter

Tipp #1: Nur mit einer guten und erfahrenen Baufirma beginnen

Der wohl wichtigste und entscheidendste Tipp für den Hausbau im Winter ist jener, nur mit einer guten und erfahrenen Baufirma sein Hausprojekt zu starten. Ebenso sollte bei dieser stets der beauftragende Bauherr selbst oder zumindest ein zuverlässiger Baubetreuer immer die Aufsicht haben. Bauherren müssen dabei immer die aktuelle Wetterlage beobachten und auf Witterungsschwankungen sofort reagieren. Allerdings sollte bei starken Frost und einer Temperatur unter minus fünf Grad Celsius ein Baustopp eingelegt werden.

Tipp #2: Wetterschwankungen im Blick haben

Der Boden darf beim Erdaushub keinesfalls gefroren sein. Beim Betonieren der fixen Bodenplatte ist darauf zu achten, dass der Ort, an dem der Beton angebracht wird, eis-, frost- und schneefrei ist. Ebenso benötigt aufgebrachter Beton eine gewisse Härte, noch bevor starker Frost herrscht.

Bei der Betonherstellung werden im Winter oftmals das Mischgut und das Zugabewasser erwärmt. In Extremfällen können auch Frostschutzmittel eine gute Abhilfe schaffen. In vielen Fällen wird auch der Zementanteil beim Betongemisch erhöht. Dieses Vorgehen schützt ebenso gegen den lästigen Frost. Längerfristiger Frost ist beim Härten des Betons nicht geeignet. Ebenso sorgen eine entsprechende Abdeckung und Schalung für notwendigen Schutz vor der Kälte. Im Winter sollte die Schalung bei Betonierarbeiten erst frühestens nach einem Zeitraum nach sechs Wochen entfernt werden. Bei der Abdeckung handelt es sich um spezielle Folien oder Planen, welche die betonierte Fläche gegen Zugluft, Schnee und Frost schützen.

Beim Mauern dürfen die Temperaturen ebenso nicht zu frostig sein, weil ansonsten der Mörtel gefriert und danach austrocknet und nicht aushärtet. Für dieses Problem gibt es ebenfalls spezielle Erhärtungsbeschleuniger bzw. kann auch warmes Wasser Abhilfe schaffen.
Dach- und Innenausbau

Tipp #3: Dachkonstruktion sollte durchgetrocknet sein

Soll das Haus im Winter eingedeckt werden, so ist darauf zu achten, das die Dachkonstruktion – welche grundsätzlich aus Holz besteht – vollständig durchgetrocknet ist. Ansonsten gibt es beim Abdecken keine weiteren Probleme, sofern man den Arbeitsschutz beachtet.

Tipp #4: Heizgeräte für den Innenausbau

Deutlich unproblematischer stellt sich der Innenausbau im Winter dar. Hierzu werden oftmals spezielle Heizgeräte benötigt, damit das Arbeiten bei Minusgraden angenehmer gemacht werden kann. Auf ausreichendes Lüften des Rohbaus sollte stets geachtet werden.

Mit den oben genannten Tipps ist ein Hausbau im Winter durchaus möglich. Bei Temperaturen über fünf Grad Celsius stellt das Vorhaben in keinem Fall ein Problem dar. Allerdings müsst ihr euch der Probleme und der Verzögerungen bewusst sein. Das gleiche gilt natürlich, wenn ihr „nur“ ein Gartenhaus oder einen Schuppen für den Garten bauen wollt. Hier gilt es immer ein Blick auf die Wetter App bzw. den Wetterbericht zu haben.