Pilze sammeln
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Pilze sammeln, verarbeiten und lernen

Man findet sie selten im Schulgarten, eher im Wald oder auf den Wiesen der Umgebung, aber auch sie gehören zu den wichtigen Pflanzen, mit denen Kinder schon früh konfrontiert werden sollten: Pilze.

Den meisten Kindern macht das Suchen viel Spaß und mit einem erfahrenen Begleiter und einem Pilz-Buch, ist der Lerneffekt bei den meisten Kindern sehr groß und für die Zukunft sehr nützlich.

Spaß beim Sammeln

Das Sammeln von Pilzen ist zwar längst nicht mehr eine überlebenswichtige Praktik aus dem Mittelalter. Dennoch erfreut sich die aktive Outdooraktivität gerade im neuen Jahrtausend großer Beliebtheit. Dies mag nicht zuletzt der Tatsache geschuldet sein, dass Speisepilze im freien Handel sehr teuer sind, wenn man von der leicht zu kultivierenden Sorte des Champignons einmal absieht. Daher machen sich vor allem an feuchten Spätsommertagen viele Pilzsammler allein oder in kleinen Gruppen auf den Weg in die Wälder. Hier gibt es tausende Arten zu entdecken, die aber längst nicht alle essbar sind. Bedenken muss man, dass auf jeden essbaren Pilz ein bis zwei hochgiftige oder sogar tödliche Vertreter kommen. Diese können sich dabei sehr ähnlich sein. Vorsicht ist also angebracht, wenn das Pilze sammeln nicht in einem Debakel enden soll. Am besten ihr nehmt etwas Fachliteratur und einen erfahrenen Pilzsammler mit, wenn ihr mit den Kindern einen Ausflug in die Pilze macht.

Pilze sammeln – das muss beachtet werden

Pilzkörbe Bevor man als Erzieher / Lehrer mit den Kindern loszieht, um Pilze sammeln zu gehen, sollte man sich einen Grundstock an Wissen aneignen, was die Arten essbarer Speisepilze angeht. Am besten sucht man sich für die ersten Male einen erfahrenen Pilzsammler, der Sie auf Ihrer Suche unterstützt. Als Handwerkszeug eignet sich ein kleines Weidenkörbchen am besten, in das jedes Kind die gesammelten Pilze hinein legt. Denn diese wollen atmen und nicht in einer kleinen Plastiktüte schwitzen. Ebenso empfiehlt sich eine Kräutersichel, mit der die Pilze vom Boden abgetrennt werden.

Ein wichtiger Hinweis: Sammelt nur die Pilze, bei denen ihr 100 %ig sicher seid! Alles andere kann in schweren Fällen sogar zum Tode führen. Es ist ebenfalls ratsam, einen kleinen Führer in Buchform mit sich zu führen.

Pilze einem Experten zeigen

In vielen Gemeinden und Städten gibt es anerkannte Pilzexperten der Deutschen Gesellschaft für Mykologie. Hier könnt ihr mit den Kindern eure Funde inspizieren lassen, um ganz sicher zu gehen, dass euch kein falscher Hut untergekommen ist. Dann aber steht einem leckeren Pilzgericht nichts mehr im Wege!

So bereitet ihr eure Pilze zu

Schön ist es, wenn man nach dem Sammeln mit den Kindern in der Schule die gesammelten Kostbarkeiten ganz frisch zubereitet. Zum Beispiel in einer Pilzsauce zu einem schmackhaften Braten oder als deftiges Omelett mit Eiern. Wenn ihr beim Sammeln der Pilze sehr erfolgreich ward und die schiere Menge nicht auf einmal essen möchtet, könnt ihr die Pilze aber auch weiterverarbeiten oder einfrieren. Sie lassen sich zum Beispiel ganz hervorragend zu einer cremigen Sauce einkochen oder trocknen. Idealerweise übernimmt diese Aufgabe ein Dörrautomat, der Backofen tut es in der Regel aber auch.

Pilze verarbeitenAuch Einfrieren ist ganz einfach. Einige gute Tipps, wie ihr das roh oder gekocht macht und wie man die Lebensmittel später wieder auftaut, findet ihr auf Gefrierschrank-Test.eu. Mit diesen wertvollen Tipps und Tricks steht eurer ersten Pilzwanderung nichts mehr im Wege. Geht bei eurem Ausflug und dem Kocherlebnis auch auf gesundheitlichen Aspekte ein. Pilze aus dem Wald schmecken nicht nur gut, sie stärken auch das Immunsystem.

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